Red Rock Fanatic Tour von AndyOne 2005


Wir haben gut geschlafen, die Züge die ständig vorbei fahren haben mich nicht geweckt, das Oropax kann im Koffer bleiben. Das Complimentary Breakfast eingenommen und bei kalten 10 C gestartet. Das Benzin ist hier mit 2,70 $ günstig, liegt vielleicht an den Raffinerien vor der Stadt. Laut den Garmin Topo Maps ist es nicht so einfach am PC die Zufahrt zur De-Na-Zin Wilderness zu finden, also fahren wir einfach drauf los. Es stellt sich aber alles als ziemlich einfach heraus, GPS Wegpunkte habe ich jetzt abgespeichert.

De-Na-Zin Wilderness


Um es gleich vorweg zu nehmen, ein sehr interessantes Gebiet, das uns sehr gut gefallen hat, einen Besuch auf jeden Fall wert. Wir liefen zunächst den Wash entlang, bis die Hügel langsam in Flachland übergingen, von da an schlugen wir uns querfeldein über die Hügel in Richtung der Hoodoos. Das sollte man unbedingt machen, man kann soviel entdecken, jede Menge Petrified Wood, Kugeln die an Moquis erinnern, Hoodoos, Mondlandschaft, einfach Klasse. Auf der anderen Seite des Tales sind wir auf den Canyonrand aufgestiegen, dort liegt ein altes Pickup Wrack und dann wieder quer durch das Tal bis zum Wash. Mit GPS war das alles kein Problem, man bracht sich nicht um die Orientierung kümmern, sondern kann dorthin gehen wo es die schönsten Formationen gibt. 3 Stunden waren wir unten, in denen wir doch viel gesehen haben, gerade richtig wie wir finden.

De-Na-Zin Wilderness


Zurück am Trailhead gab es erst mal Lunch, es war ja auch schon nach 12. Auf der herfahrt habe ich das Schild zum Chaco Canyon gesehen, nachdem wir noch viel vom Tag übrig ist, entscheiden wir uns dorthin zu fahren. Es sind allerdings über 30 Meilen bis zur Kreuzung und dann noch ein paar Meilen, bis die Gravelroad losgeht. Im Park wird der National Parks Pass akzeptiert und wir erfahren einiges über die Chacoan Culture und die Pueblos. Leider haben wir dafür nicht mehr genügend Zeit, es hat sich aber auch gelohnt den Umweg zu machen. Wir verlassen den Park über die nördliche Zufahrt, die Strasse ist hier besser, als die südliche Zufahrt auf der wir herkamen, aber für unseren Dodge kein Problem.

In Farmington checken wir im Super 8 ein, 46 $ incl. Tax ist OK und Free Internet per LAN natürlich auch. Die Sonne hat uns beide die letzten 2 Tage doch einen kleinen Sonnebrand beschert und wir laufen nun als Rednecks rum. Es war aber ein sehr schöner Tag, genau nach unserem Geschmack.

Gefahren: 289 mi / 465 km
Gelaufen: 7,6 km

5. Tag - Farmington - Bisti Wilderness - Durango

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