Red Rock Fanatic Tour von AndyOne 2005


Von unserem Zimmer aus habe ich die beiden Schilder auf dem Bild zwar schon gesehen, mir aber nichts dabei gedacht, beim Auto einladen habe ich den Sinn verstanden und geschmunzelt.

Farmington


Wie üblich fahren wir auch diesen Morgen zum Tanken, im ganzen Ort kostet es 2,99$ na was solls, gestern bin ich mit 13 l ausgekommen. Die anfahrt zu den Bistis ist einfach und nur ein kurzer Stück Gravel. Am Trailhead stehen schon 3 Autos, wir ziehen uns um und packen den Rucksack mit Wasser und etwas essbaren voll und ziehen los. Es kommen uns gleich 2 ältere Damen entgegen und fragen uns, ob wir wissen wo die Formationen sind, wir geben soweit wir es können Auskunft, aber soweit wollen die nicht laufen und sie drehen wieder um. Wir gehen querfeldein in Richtung den beiden schwarzen Hügel. Nach überqueren des Wash schlagen wir uns auf den südlichen Rim, dort begegnen uns noch 2 andere Gruppen. Ohne langen Aufenthalt gehen wir zügig nach Osten weiter und sehen uns die Bisits von oben an. Der Boden ist teilweise sehr weich aber trocken, nicht auszudenken wie es hier bei Regen zu gehen ist, es wird wohl alles ein ziemlicher Schlamm sein. Auf höhe des "Eagles Nest" ich denke jedenfalls das es dort war, steigen wir vom Rim ab und begeben uns in die Hoodoos. Wir finden das Petrified Wood und was uns besonders freut die "Cracked Eggs" und begeben uns immer wieder an den Rand zu den Hoodoos. Die Gegend ist fantastisch und sehr farbig. Von allen Punkten wird ein Wegpunkt erstellt und das GPS hilft auch hier wieder den Weg ohne Umwege zurück zum Trailhead zu finden. 3 Stunden waren wir unterwegs und haben 9 km in den Bistis zurück gelegt, der Name Bisti bedeutet übrigens, schlechtes Land, in der Indianersprache. Am Trailhead machen wir dann wieder ein richtig schönes Lunch Picknick mit Bagels, Käse, Tomaten und Beef Jerky.

Farmington




Farmington


Zurück in Farmington gehen wir noch in der Main Street etwas umschauen, wir finden einen Laden der diese bemalten Indianer Ponys hat, eines davon wird unser. Vielmehr gibt die Main Street nicht her, viele Läden die Second Hand und alten Trödel verkaufen, also fahren wir weiter. Am Ortsausgang Richtung Aztec sind die großen Supermärkte, dort legen wir beim Walmart noch einen Stop ein kaufen jede Menge Wasser, Mountain Dew und Bier, sowie Tomaten, Wurst und Käse für die nächsten Tage. Die Preise sind hier günstiger als im Saveway.

Die Fahrt nach Durango dauert nicht lange, einmal überholen wir einen ganzen Convoy mit Hummer, mit so einem würde ich auch gerne mal fahren. In Durango habe ich ein Zimmer in der Travelodge reserviert, das wir dank Triprewards kostenlos bekommen, dazu gibt es WiFi und einen Balkon mit Blick auf den Fluss und gerade in diesem Augenblick höre ich das Horn der Eisenbahn, die kurz darauf vorbei dampft. Am Abend haben glücklicherweise noch ein Paar Geschäfte offen und ich erstehe ein T-Shirt und Elke ein Bandana. Gegessen wird heute günstig bei Wendys, dort gibt es gutes Chili und Baked Potatoes.

Gefahren: 143 mi / 230 km
Gelaufen: 9,7 km

6. Tag - Durango - Silverton - Moab

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