2. Tag: Los Angeles / Joshua Tree Park


Um 6 Uhr morgens waren wir schon wieder wach. Schnell unter die Dusche, ein Frühstück bei Jack in the Box und dann ab auf die Interstate Richtung Bernadino. Heute wollten wir uns den Joshua Tree Park ansehen. Er ist bekannt für seine merkwürdigen Felsformationen und die Yucca-Palmen, die in ihm wachsen.

Doch bevor wir unsere Entdeckungsreise beginnen konnten, haben wir noch Stop in einem Wal Mart gemacht. Dort haben wir uns dann erst einmal eine große Kühltruhe und Eis ge-kauft. Im Laufe unseres Urlaubs haben wir noch sehr oft festgestellt, dass kalte Getränge ein absolutes MUSS für eine Rundreise in den USA sind.

Den Park selber haben wir dann sehr leicht gefunden. Wer nicht gerade ein Navigationssys-tem hat, sollte sich aber vor Reiseantritt ein paar Karten vom ADAC besorgen. Dann findet man fast alles.

Am Eingang des Parks waren wir jedoch nicht so clever. Wir haben schön brav den Eintritt von $10 gezahlt. Dabei wäre es für uns wesentlich preiswerter geworden, wenn wir uns den National Park Pass gekauft hätten. Aber alles kann man ja nicht von Anfang an wissen.

Der Joshua Tree Park hat uns sehr gut gefallen. Da es aber so heiss war, haben wir uns mehr im klimatisiertem Auto aufgehalten. Trotzdem war es beeidruckend. Plötzlich ragen mitten aus der Landschaft merkwürdig geformte Felsen hervor. Teilweise wirken sie wie abgebroch-ene Steinbrocken, dabei ist nichts in der Nähe, wovon sie hätten abbrechen können.

Zwischen den Felsen wachsen dann noch die zahlreichen Joshua Trees. Diese Palmenart muss schon sehr robust gegen Hitze und Trockenheit sein.

Leider war es an diesem Tag nicht möglich, komplet durch den Park durchzufahren. Wegen Brandgefahr war ein großer Teil des Natioanlparks gesperrt. Trotzdem haben wir es nicht bereut, die lange Fahrt auf uns zu nehmen.

Wieder in LA angekommen, haben wir ein kleine Tour durch Beverly Hills gemacht. Wir mussten jedoch schnell feststellen, dass in dieser Gegend nur wenig von den tollen Villen zu sehen ist. Die hohen Mauern und Zäune geben einem kaum die Möglichkeit einen Blick zu er- haschen. Aus diesem Grund haben wir dann schon bald Beverly Hills wieder verlassen und uns auf den Weg nach Santa Monica gemacht. Wer immer dem Sunset Richtung Küste folgt, kommt irgendwann zum Strand.

Am Strand angekommen, haben wir auch sofort ein Fisch-Restaurant, das Glandales, gefunden und sogar noch einen freien Tisch ergattert. Denn kaum eine halbe Stunde später, standen die Leute Schlange, um eine Platz zu bekommen. Anscheinend hatte uns unser Hunger direkt in ein In-Lokal geführt. Da wir einige Probleme mit der amerikanischen Spei-sekarte hatten, und wir auch keine großen Fischesser sind, haben wir uns dann mit einem Salat zu frieden gegeben. Der war dafür umso besser.

Nach dem Essen sind wir dann wieder über den Sunset zurück. Obwohl es mittlerweile schon relativ spät war, kamen wir wieder nur im Schneckentempo vorwärts. In LA ist anscheinend immer Rush-Hour.

3. Tag - LA / Las Vegas

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