3. Tag: LA / Las Vegas


Bereits von Deutschland aus hatten wir ein Zimmer in Las Vegas reserviert. Das 5 Sterne Hotel "Venetian" wartete auf uns. Trotzdem wollten wir auch dem Weg dorthin noch so viel wie möglich sehen. Aus diesem Grund haben wir eine "langen" Umweg in Kauf genommen. Ursprünglich wollten wir durch die Berge und Wälder im Norden von LA fahren. Über steile und kurvige Straßen kamen wir auch sehr gut voran. Meilenweit keine abzweigenden Straßen, einfach pure Natur. Da kommt man schon ins Staunen, wenn man unterwegs auf einzelne Radfahrer trifft, die mühevoll die Berge erklimmen, oder im mörderischen Tempo hinab fah- ren. Auch die Motorradfahrer sind mit Vorsicht zu genießen.

Nachdem wir dann fast 2 Stunden durch die Berge gefahren sind, stellten wir fest, dass unsere Straße gesperrt war. Natürlich war nirgenwo zuvor ein Warnschild gewesen. Also mußten wir den ganzen Weg zurück fahren und uns natürlich auch etwas beeilen, da wir ja bis 18 Uhr in Las Vegas sein mußten.

Obwohl wir nur noch über die Interstates "gebraust" sind, war es doch eine sehr abwechs-lungsreiche Landschaft. Auf einmal war um uns herum nur noch Wüste mit vereinzelten Palmen und dann wieder grüne Wiesen. Aber je näher wir nach Nevada kamen, umso dürrer wurde das Bild.

Wenn man die Staatsgrenze erreicht, braucht man keine Hinweisschilder, denn direkt hinter der Grenze haben sich Spielcasinos und Hotels zu eine Art Mini Las Vegas zusammen getan. Aber wenn man dann erst einmal die Skyline von der Spieler-Stadt am Horizont entdeckt, kann man es nicht fassen. Über all Lichter, goldene Gebäude, der Stratosphere Tower,... Der erste Eindruck allein war schon unbeschreiblich.

Wir haben dann erst mal unser Hotel gesucht, was sich als nicht so schwer herausstellte. Das Venitian ist ja auch nicht gerade ein kleines Hotel. Unser Auto und das Gepäck hat man uns dann direkt abgenommen und wir konnten in die Lobby. Kein Foto der Welt kann einem diesen Eindruck übermitteln. Die scheinbar unendlich hohe Decke mit den Deckenmalereien, ein italienischer Brunnen mitten im Saal. Und wir mitten drin. Man erklärte uns den Weg zu unserem "Zimmer" im 16 Stock eines Seitenflügels und wir brauchten fast 15 Minuten, bis wir dort ankamen. Im Laufe der nächsten 2 Tage sollten wir uns noch oft in diesem Gebäude-komplex verlaufen, bis wir eine handfeste Strategie entwickelt hatten. Immer durch den selben Hoteleingang rein und immer auf dem selben Weg zum Zimmer. So konnte nichts mehr schief gehen.

Nach der langen Fahrt waren wir zwar etwas erschöpft, aber trotzdem sind wir noch auf dem Strip spazieren gegangen und haben unterwegs in einem italienischen Restaurant etwas ge-gessen. Zum krönenden Abschluß des Tages haben wir dann noch $25 Dollar in die "einarmi- gen Banditen" des Venetian-Casinos geworfen. Aber am Ende des Tages haben wir uns dann in unserer Suite einen kühlen Drink genommen, noch einen Blick über die Stadt geworfen und sind in unser Baldachin überspanntes Bett gefallen.

4. Tag: Las Vegas

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