4. Tag: Las Vegas


Heute hatten wir uns eine große Stadtbesichtigung vorgenommen. Schon um 9 Uhr standen wir gestriegelt und gebügelt auf dem Strip und haben uns auf den Weg gemacht. Da das Venetian im zentraler Lage auf dem Las Vegas Strip liegt, haben wir uns zunächst in südliche Richtung bewegt. Als erstes haben wir in einer kleinen Passage vom Aladdin Hotel gefrüh-stückt. Wenn man nicht die gleichen Fehler machen möchte, wie wir, dann ist es ratsam ein Wörterbuch bei sich zu haben. Jedenfalls haben wir uns wegen fehlender Sprachkenntnisse eklig süße Bällchen mit Karamellsoße bestellt und dafür ein Vermögen bezahlt.

Im Laufe des Vormittags haben wir dann noch das Paris, New York New York, das Bellagio, Excalibur, Luxor, MGM - eigentlich jedes Hotel auf dem nördlichen Strip angesehen. Dabei haben wir die Hitze in der Wüste total unterschätzt. Wer noch nicht da war, kann es sich so vorstellen. Man steht in einem ca. 40° heißen Raum, in dem man noch von einem heißen Fön angeblasen wird. Da kann ein langer Spaziergang richtig anstrengend werden. Da wir uns kein Wasser als Proviant eingepackt hatten (der Strip ist sehr sehr lang), mußten wir zu überteuer-ten Preisen kleine Wasserflaschen kaufen. Mittags waren wir dann so fertig, dass wir uns erst einmal ne kleine Auszeit in unserem klimatisiertem Zimmer gegönnt haben.

Am späten Nachmittag war dann der nördliche Strip zur Erkundung freigegeben. Dieses Mal haben wir natürlich an einen ausreichenden Wasservorat gedacht. Wir wollten unbedingt auf den Stratosphere Tower und damit wir abends nicht so kaputt sind, haben wir uns einfach den Luxus einer Busfahrt gegönnt.

Dort angekommen, sind wir direkt mit einem der Schnellaufzüge auf den Tower gefahren. Mich hat dieser Anblick fast umgehauen. Die Hotels wurden von dem roten Licht der unterge-henden Sonne angestrahlt und die bunten Lichter der Stadt wurden immer bunter. (Oh Gott klingt das kitschig, aber so war es auch.) Atemberaubend waren aber nicht nur die Aussichten auf die Stadt und die Umgebung, sondern auch der Mut mancher Besucher, die sich auf den verschiedenen Karusells vergnügt haben.

Nach unserem Imbiss im 50´er Jahre Schnellrestaurant (hier tanzt sogar die Bedienung auf der Theke und singt) haben wir uns dann wieder auf den Weg Richtung Venetian gemacht. So schnell wir mit dem Bus waren, umso langsamer kamen wir zu Fuß vorwärts. Nach einem kurzen Zwischenstop im Hotel sind wir dann auch direkt weiter zum Bellagio. Die Fontainen darf man sich einfach nicht entgehen lassen.

Unseren letzten Abend haben wir dann im Casino des Bellagio verbracht und beim Black Jack zwar keine Gewinne aber auch keine Verluste gemacht. Etwas Spielen gehört in Las Vegas einfach dazu, aber man sollte sich im Vorfeld ein Budget festlegen und unbedingt einhalten. Mir persönlich hat es schon Spass gemacht, den anderen beim Zocken zuzugucken.

Bevor wir dann wieder zum Venetian zurückgelaufen sind, haben wir noch in einem Straßen-cafe den Tag bei einem Bier abgeschlossen. Wir hatten uns zwar keine Show gesehen, aber Las Vegas war alleine durch die Gebäude und die Lichter ein unbeschreibliches Erlebnis.

5. Tag: Las Vegas / Hoover Dam / Seligman

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