9.Tag - Indipendence / Mount Whitney / Bristlecone Pine / Lee Vining (Mono Lake)


Am Morgen sind wir dann ganz früh los, um am Mount Whitney einen Wasserfall zu besich-tigen. Auch wenn die Fahrt einige Zeit in Anspruch nahm, so hat es sich doch gelohnt. Der Wasserfall und die Aussicht über die Umgebung waren echt spitze. Außerdem wurden hier in der Gegend viele Western gedreht. Richtige Westernfans könnten hier vielleicht sogar auf ein paar bekannte Orte stoßen, die sie vielleicht von irgendwo her kennen.

Wir haben uns dann aber wieder auf die Socken gemacht, denn die ältesten Lebewesen der Welt warteten auf uns. Die Bristlecone Pines sind Bäume, die teilweise mehrere tausend Jahre alt sind. Um dieses Naturwunder betrachten zu können, mußten wir jedoch einen Abstecher von unserer Urprungsroute machen. Wir sind lange Zeit durch die Berge gefahren und waren schließlich auf einer Höhe von über 3000 Metern.

Hier oben wächst kaum noch etwas, abgesehen von diesen Bäumen. Wenn man sie sieht, kommt man schnell auf den Gedanken, dass es nur noch tote Stämme sind. Das liegt aber daran, dass sie wegen der schwierigen Vegetation nur an 45 Tagen im Jahr wachsen. Oben auf dem Berg ist dann eine Art Rangerstation, in der man sich einen Informationsfilm ansehen, oder einfach eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet machen kann. Wer sich für eine Wanderung entschließt, der sollte ausreichend Sonnenschutzmittel dabei haben. Auch wenn es hier oben nicht so heiß ist, aber die Sonne sticht hier ganz besonders stark.

Nach einem Rundgang haben wir uns wieder in unseren Honda gesetzt und sind erstmal zum Mittagessen nach Bishop gefahren. In einer amerikanischen Bäckerei haben wir uns dann ein paar Sandwiches geholt und eine kleine Rast eingelegt. Immerhin hatten wir auch noch einige Meilen vor uns, bevor wir unser heutiges Ziel Lee Vining am Mono Lake erreicht hatten.

Der Weg von Bishop bis zu diesem außergewöhnlichen See hat uns dabei durch ein bekanntes Skigebiet geführt. Hier sollen angeblich die Kalifornier ihren Wontersport verbringen. Da wir im Hochsommer unterwegs waren, konnten wir jedoch nicht viel davon erkennen.

In Lee Vining angekommen, mußten wir das erste Mal feststellen, dass es an den Wochenen-den schwierig war, ein Zimmer zu bekommen. Wenn man davon absieht, dass es auch we-sentlich teuer ist, hatten wir doch sehr großes Glück, dass wir dann doch noch im Ort ein Motelzimmer bekamen.

Trotz der langen Fahrt wollten wir uns aber trotzdem noch den See angucken. Leider haben wir an einer Stelle angehalten, an der man die Kalkgebilde, die aus dem See ragen, nicht so gut sehen konnte. Dafür haben wir die "Fliegen" angetroffen, die angeblich die Menschen nicht so anfliegen. Für Biologen ist das vielleicht eine interessante Sache, weil die Larven in einem sehr salzhaltigen Gewässer leben, aber ich fand es ekelig. Hinzu kam noch der Ge-stank, der von derm Ufer ausging. Von anderen Urlaubern haben wir hinterher gehört, dass es bei ihnen nicht gestunken hat. Also sollte man vielleicht außerhalb der Stadt den See besu-chen, damit man einen positiven Eindruck bekommt.

10. Tag - Lee Vining / Yosemite / Bodie / Gardenville

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