10. Tag: Cody - Bighorn Mountains - Custer National Forest
Nach dem Frühstück sind wir wir ganz gemütllich durch Cody geschlendert! Dieses kleine Städtchen ist touristisch natürlich ganz und gar auf Bill Cody, oder Buffalo Bill, ausgerichtet! Viele Geschäfte mit den üblichen Andenken, bei Artikel die angeblich von Amerik. Nativs sein sollten, muß man aber schon genau hinsehen: oft steht da "Made in Indian", und dass hat sicherlich nichts mit Indianern zu tun! Etwas hat mich aber in Cody beeindruckt - ein sehr sauberes Städtchen!
Am Vorabend (hatte ich vergessen zu berichten) konnten wir noch die sog. "Westernshow" sehen, die mitten im Ort stattfindet! Man kann ja über solche "Shows" geteilter Meinung sein und den Amis scheint es ja zu gefallen, aber diese war einfach grotesk! Kulisse als Pappwand, auf Rädern, usw. Ich habe schon andere gesehen! Allerdings hatte ich auch den Eindruck, dass die "Darsteller" diese ganze Sache auch eher witzig sahen!
Na gut, gehört wohl in solchen Orten dazu!!
Habe dann noch ein Geschäft gefunden, mit scharfen Saucen usw. Da schaue ich mich immer um, habe aber nichts gekauft - weil tourist. überteuert!
Schließlich ging es dann mit dem Motorhome weiter. Dabei wurde uns schon auf dem Campgr. gesagt, wir sollten mit WoMo nicht die 14Alt fahren, weil zu kritisch für Motorhomes, wegen heftigen Seitenwinden. Es hätte schon schlimme Unfälle dadurch gegeben! Diesen Rat haben wir beherzigt und sind die 14 gefahren! Hinter der kleinen Ortschaft Shell ging es dann richtig in die Höhen der "Bighorn Mountains".
Unser WoMo mußte ganz schön "klettern" und der Zeiger der Tankanzeige bewegte sich merklich von "Full" weg!
Aber uns blieb natürlich trotzdem ein schöner Blick auf diese beeindruckende Landschaft! Ich denke, hier könnte man auch 1 - 2 Tage mit interessanten Wanderung zubringen!
Nachdem auf der Straßenseite das Schild "Bighorn National Forest" auftauchte, kamen wir auch sehr schnell zum Parkplatz am "Shell Fall"!
Diesen haben wir uns dann auch angesehen, und auf einem kleinen Rundweg konnte wir noch einiges Wissenswerte, u.a. dass hier sehr oft Bighorn Schafe zu sehen sind, erfahren!
Nach längerer Fahrt kamen wir dann zu unserem heutigen Ziel, "Little Bighorn Battlefield" Da ich mich sehr für die Geschichte der Indianer (nenne sie jetzt mal so!) interessiere, wollte ich natürlich dorthin. Da unter Nationalparkverwaltung konnten wir auch mit unserem Paß diese Stätte besuchen! Sehr interessiert habe ich alle Beschreibungen gelesen und mich auch drüber geärgert, wie heroisch die Kavellerie dargestellt wurde, obwohl ihr Ziel eigentlich die Zerschlagung der Stämme war! Einmal ist es gelungen, die Stämme der Prärie zu einigen, und so konnten sie diese Schlacht gewinnen! Die Übermacht der Weißen, der Goldsucher konnten sie aber letztlich nicht aufhalten!
Ein Bild auf des Schlachtfeld, die Grabsteine sind für die letzten Sodaten, die sich an dieser Stelle noch verteidigt haben, gemeinsam mit Custer!
Im Hintergrund die Bäume am Ufer des Little Bighorn Creeks!
Indianergrabsteine,mit Gaben in Gedenken an sie! Habe einen Indianer beim Gebet, mit Rauchzeichen, an diesen Steinen beobachten können: So etwas fotografiere ich aber nicht!! (War schon unsicher, beim Foto der Grabsteine!)
Nach diesen für mich nachdenklichen Rundgang sind wir dann weiter gefahren, Richtung Devils Tower. Dabei mußten wir feststellen, dass es keinen Hinweis auf einen Campgr. gab. Da aber noch National Forests vor uns lagen, habe ich mir keine großen Sorgen deshalb gemacht. Und richtig, nach einiger Zeit kamen wir zum "Custer National Forest" und fanden dort auch einen Platz, kostenlos! Sehr schön mitten im Wald! Da bot es sich geradezu an Steaks zu grillen,lecker. Das sah dann danach so aus:
Nachdem ich und Martin zum 1. Mal die Außendusche (ohne Foto!! ) benutzt hatten, schliefen wir fest und tief dem nächsten Tag entgegen!
11. Tag: Devils Tower