10. Tag: Mesa Verde
Nach dem obligatorischen Picknick-Einkauf hatten wir den restlichen Tag für Mesa Verde eingeplant. Nach einer bereits atemberaubenden Anfahrt hielten wir zuerst am Far View Visitor Center, fuhren aber gleich weiter zur Chapin Mesa und zum Spruce Tree House, da das Visitor Center total überlaufen war.
Am Spruce Tree House sahen wir uns das Museum an und wanderten bei erträglichen Temperaturen bis zu diesem Gebäude. Anschließend fuhren wir die Cliff Palace Loop ab, jedoch ohne zu wandern (wir schauten uns Balcony House nur vom Viewpoint an, da wir die Karten für die Tour aufgrund der Menschenschlange am Visitor Center nicht geholt hatten). Auf der Mesa Top Loop nahmen wir uns dann im Schatten der Bäume ein Picknick, um nach dem Halt an einigen Viewpoints noch den Weg zu Wetherhill Mesa einzuschlagen. Die Fahrt war bald noch spektakulärer als die in den Park, auch wenn man dort viele Spuren vergangener Waldbrände sehen konnte. Dort angekommen wunderten wir uns erstmal, da wir fast die Einzigen waren und machten uns auf den Weg zum Step House. Wieder zurück sahen wir gerade die Bahn zum Long House Trail wegfahren. Während wir noch überlegten, ob wir auf die nächste warten sollten, wurde der Step House Trail gesperrt - es waren wieder Unwetterwolken im Anmarsch. Also machten wir uns auf den Rückweg und stellten fest, dass auch die Straße nach Wetherill Mesa inzwischen gesperrt war. Als wir auf dem Rückweg noch am Walmart hielten, um die Kamerachips meiner Cousine auf CD zu brennen, ging inzwischen draußen wieder ein Wolkenbruch nieder.
Heute hatten wir ein kurzes Gespräch auf der Straße mit einer Einheimischen, die wissen wollte, ob es zur Zeit in D eher gut oder schlecht aussieht. Auf unsere Antwort, dass die Mehrzahl der Deutschen momentan eher skeptisch eingestellt sind konterte sie mit den Worten "Ihr seid aus Ostdeutschland? Schon die Tatsache, dass ihr hier seid sagt aus, dass es in Deutschland gut sein muss." Womit sie ja auch recht hat, aber eben nur oberflächlich. Leider kam es zu keinem weiteren Gespräch, da ihr Bus kam und wir nicht weiter ins Detail gehen konnten.
Essen waren wir heute bei Subways und ich fand noch eine Rechnung in unserem Zimmer, wonach zwei Wochen vor uns eine Einzelperson für 25,00$ übernachtet hat, allerdings in der Woche. Als ich den Manager damit konfrontierte, da er mir einen Grundpreis von 39,00$ in der Woche genannt hatte, erklärte er mir eine Sondervereinbarung mit einer Firma. Ich wurde trotzdem den Verdacht nicht ganz los, dass man als ausländischer Tourist möglicherweise mehr bezahlt als ein Einheimischer.
11. Tag: Natural Bridges - Capitol Reef - Torrey
Anzeige: