24. Tag: Los Angeles - London - Berlin
Unser letzter Tag. Die Zeit bis zum Mittag verbrachten wir noch einmal auf der Promenade vom Venice Beach, bevor wir uns zur Abgabe unseres Wagens begaben. Die Rückgabe erfolgte unkompliziert, wir mußten lediglich ausfüllen, wie der Sprung in unserer Windschutzscheibe entstanden war.
Transfer zum Flughafen, noch einmal letzte Blicke auf L.A. und das Land, welches ich wohl so schnell nicht wiedersehen werde.
Beim Einchecken wurde uns mitgeteilt, daß aufgrund des Streikes an Bord kein Essen ausgeteilt wird. So bekamen wir pro Person einen 20$-Gutschein, um uns Proviant für den Flug zu holen. Da sich das aber auf kaltes Essen beschränken würde waren wir nicht so begeistert, zumal es nicht einfach war, für 20$ Sandwiches o.ä. (was sich auch noch12 Stunden hält) zu kaufen.
Während des Fluges gab es dann doch noch etwas zu Essen (wenn auch nur kalt), so daß das meiste in London im Abfall landete.
Beim Rückflug wurden wir einigemale ordentlich durchgeschüttelt, da recht heftiger Seitenwind herrschte, aber im Großen und Ganzen verlief alles normal. Als Filme liefen u.a Madagaskar, Triple XXX II und Garfield. Wehmütig gedachten wir unseres Hinfluges in der Business-Class, vor allem des Platzes wegen.
Hingezogen hat sich dann noch die Warterei in Heathrow auf den Weiterflug nach Berlin, da wir über 4 Stunden Aufenthalt hatten und eigentlich schon recht geschafft waren.
Aber auch das wurde gut überstanden, unser Kumpel wartete schon in Tegel und ohne "kurzzeitige Sperrungen" wie auf der Hinfahrt kamen wir dann gegen 22.00 Uhr zuhause an.
Als Fazit muß ich feststellen, daß es ein wunderschöner, aber auch stressiger Urlaub war, womit ich allerdings sowieso gerechnet hatte. Aber obwohl ich schon einmal da war und in etwa wußte, was streckentechnisch machbar ist habe ich festgestellt, daß wir, auch wenn wir alles geschafft haben, in diese 3 Wochen zu viel hineingepackt haben. 1-2 Sachen weniger, dafür nicht immer so spät Abends ankommen hätte nicht geschadet. Aber man lernt ja nie aus.
Mir bleiben jedenfalls viele neue und schöne Erinnerungen, die hoffentlich reichen (aber ich habe da meine Zweifel) die Zeit bis zum nächsten Mal zu überbrücken. Es gibt ja noch so viel zu sehen