3. Tag: Los Angeles - Joshua Tree - Yucca Valley - Twentynine Palms
Heute sollte unsere Rundreise dann so richtig beginnen. Auf ging's Richtung Osten zum Joshua Tree NP. Geplant war auf der 10 bis zum Südeingang des Parks, dann durch diesen und in Twentynine Palms zu übernachten. Wir hatten nur mal kurz stockenden Verkehr als wir auf die 10 auffuhren ansonsten lief's sehr flüssig und wie erwartet entspannt.
Mittag gab's in Indio im Tropical Paradise. Typisch amerikanische Küche mit Burgern, Sandwiches in verschiedenen Variationen usw., für etwa 60 Dollar für 6 Leute ein super Preis-/Leistungsverhältnis.
Etwa 13.00Uhr waren wir am Eingang des NP's, wo es auch gleich anfing zu regnen. Nach etwa 3 Meilen kam uns ein Ranger entgegen, der uns eröffnete, dass wegen einer Flashflood die Straße durch den Park ab Visitor Center gesperrt sei. Na Klasse und das beim ersten NP, wir also wenigstens zum Visitor Center, aber ein unterwegs wegen plötzlich überfluteter Straße steckengebliebener Wagen ließ uns gleich umkehren, da jetzt auch schon die Rinnsale rechts und links der Straße größer wurden.
Also den Weg auf der 10 zurück (kaum auf der 10 hörte der Regen auf) über Yucca Valley (ein erneuter Wolkenbruch), wo wir tankten, nach Twentynine Palms. Der Umweg kostete uns etwa 2 Stunden und zu allem Überfluß war auch noch das geplante Motel 6 ausgebucht. Daher quartierten wir uns im El Rancho Dolores ein, einer Art Bungalow-Anlage, welche um einen Pool angelegt war. Sehr nett und sehr sauber, aber da unsere Badbeleuchtung nur glühte aber nicht "brannte" und die Toilette auf sehr wackligen Füßen stand, schnitt diese Anlage bei 65 Dollar deutlich schlechter als Motel 6 in L.A. ab.
Wenigstens hatten wir noch genug Zeit den verbleibenden Teil des Joshua Tree NP's in Augenschein zu nehmen, also z.B. Skull Rock, Jumbo Rocks und Keys View - übrigens jetzt bei bestem Sonnenschein. Es war allerdings nicht zu übersehen, dass vor kurzem hier jede Menge Wasser heruntergekommen sein muß, die Straßenränder waren z.T. weggebrochen und stellenweise war auch der Dreck noch nicht ganz von der Straße geräumt. Auf Ocotillo Patch und den Cholla Cactus Garden z.B. mussten wir ja leider verzichten und waren so gegen 7 wieder in Twentynine Palms, wo es noch zu Burger King ging und der Tag mit einem Bier am Pool ausklang.
4. Tag: Bristol Lake - Grand Canyon Caves - Williams