4. Tag: Bristol Lake - Grand Canyon Caves - Williams

Auch heute machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir wollten eigentlich auf der 62 über Parker und Lake Havasu auf die 40 Richtung Grand Canyon. Allerdings war die 62 20 Meilen hinter Twentynine Palms wegen Flashflood gesperrt, so dass wir über Amboy und Essex auf die 40 fuhren. Die Strecke führt u.a. am Bristol Lake, einem Salzsee vorbei, welcher "bewirtschaftet" wird, ansonsten ist die Strecke landschaftlich eher eintönig, aber auch hier wird einem die schier unendliche Weite des Landes sehr bewusst.

Am Straßenrand waren noch teilweise die Reste der letzten Überflutungen zu sehen, man hatte das Geröll einfach beiseite geschoben.

Von der 40 sind wir dann in Kingman auf die alte Route 66 abgefahren um, da wir noch genug Zeit hatten, bei den Grand Canyon Caves vorbeizuschauen, wo wir auch zu Mittag aßen (vom Buffett abgesehen eher Imbissbuden-Angebot).

Die Führung selber kostete um die 12 $/Person, war etwa 40 Minuten lang und an sich recht interessant. Leider haben wir erst hinterher entdeckt, daß es für alles eine deutsche Übersetzung gab. Ich würde sagen, wer einmal dort unterwegs ist und sonst keine Höhle im Programm hat, unbedingt einen Abstecher machen.

Weiter ging's nach Seligman und dem obligatorischen Besuch bei Degadillos. Etwas schlendern, Souvenirs kaufen, einen Kaffee trinken und dann weiter nach Williams.

Dort Übernachtung im Motel 6 für 54$/Nacht, übrigens bekamen wir anscheinend die letzten Zimmer, denn einem nach uns kommenden Deutschen und seiner Tochter wurden nur noch Suiten angeboten.

Abends waren wir noch etwas in der Stadt bummeln, als gerade ein Shoot-out aufgeführt wurde, Abendessen gab's in der Pizza Factory - die beste Pizza, die ich je hatte (aber kleiner Tip: 1 Pizza reicht locker für 2 Leute).

Zurück im Motel noch ein Bier und dann in's Bett. Von einem Zug haben wir übrigens nichts bemerkt, wir waren im ersten Motel 6, von Westen kommend auf der rechten Seite.

5. Tag: Grand Canyon - Grand Canyon Village