10. Tag - Seaworld San Diego

09.09.2005 - Seaworld San Diego

Heute stand der ganze Tag im Zeichen von Sea World. Zuerst ging es mal wieder in die nah gelegene Mall ins Mc Donalds, um endlich mal Pancakes zu essen. Pünktlich um 10h standen wir dann vor Sea World. War nur 5 Meilen vom Hotel entfernt…also kein Problem. Parken kostete 8$, sollte man vielleicht erwähnen. Bezahlt haben wir 45$ pro Karte. Hatte mir aus dem Internet vorher ein paar Coupons ausgedruckt, um 5$ zu sparen. Bevor der Park jedoch öffnete, wurde die National-Hymne gespielt. Stell mir das nur mal hier vor, steh vor einem Freizeitpark und die deutsche Hymne wird gespielt. Aber da sind die Amis ja viel patriotischer

Als erstes informierten wir uns über die Show-Zeiten…denn schließlich will man ja nichts verpassen. Wir wollten auf jedenfall die Show mit Shamu – dem Killerwall – sehen, und entschieden uns noch für „R.L. Stine's Haunted Lighthouse 4D“. Dazu aber später mehr.

Als Achterbahn-Freak stürmte ich dann natürlich zuerst an die Wildwasser-Bahn „Journey to Atlantis“. Zuerst fährt man dort wie gesagt ein Stück Wildwasserbahn…danach folgt noch eine Achterbahnfahrt. Auf jedenfall interessant gemacht. Muss man unbedingt mal ausprobiert haben! Leider musste ich alleine fahren, weil meine Süße sich stets weigert in so was einzusteigen.

Seaworld San Diego

Journey to Atlantis

Aber damit sie auch was sehen konnte, ging es erstmal zu den vielen vielen Tieren: Vor allem die Pinguine und Delphine habe uns es angetan. Haben sogar mal einen Delphin gestreichelt. War eine witzige Situation: Wir standen allein auf einer Seite des Beckens, alle anderen auf der Anderen. Und wie es der Zufall so will, kam ein Delphin zu uns und machte seinen Mund auf (wollte was zu essen). Natürlich hielt ich mit meiner Digi-Cam voll drauf (siehe Bild unten). Nur als ich ihm dann nichts zu essen gegeben habe (hatte ja keinen Fisch bei mir), hat er uns beim wegschwimmen noch mal schön mit der Schwanzflosse nass gespritzt. Die ganze Menschen-Meute auf der anderen Seiten brüllte natürlich vor lachen.

Seaworld San Diego


Der "gemeine" Delphin

Seaworld San Diego


Pinguine

Gleich neben an war ein Becken voller Flundern, die man auch berühren konnte (sofern man das wollte).

Und wenn ich euch einen Tipp geben darf, verzichtet auf die Fahrt mit den „Shipwreck Rapids“! Das sind diese runden Boote, wo 5 Leute im Kreis sitzen und so einen wilden Fluss entlangfahren. Wir kamen genau dorthin als das Fahrgeschäft öffnete. Waren also die allerersten, die heute mit dem Teil fuhren. Und meine Freundin musste natürlich mit. Hab zu ihr gemeint, dass es nicht so schnell wäre, und es ihr bestimmt auch Spaß machen würde. Ok, was passierte nun…ich versuche es mal zu beschreiben: Das Teil dreht sich ja ständig. Und genau zu dem Zeitpunkt, als meine Süße mit dem Rücken zu Fahrtrichtung saß, fuhren wir ein kleines Gefälle hinunter. Unten angekommen, konnte man zusehen, wie durch die Wucht des Aufpralls eine riesige Wasser-Fontäne von oben genau auf meine Freundin schwabte. So als ob man eine Dusche anstellte. Sie wurde voll getroffen, und sah jetzt aus, als ob sie mit voller Montur in ein Schwimmbad gesprungen wäre, Haare und Klamotten…alles nass! Frauen reagieren auf so was ja äußerst empfindlich…deshalb fluchte sie auch auf Deutsch mit mir (ich zog sie da ja mit rein).

Die Amis, die mit uns fuhren (natürlich alle nur etwas an den Socken nass) fanden es lustig. Dort hatte ich dann auch meine netteste Unterhaltung mit einem Ami: Der Kerl fand Deutsche Klasse erzählte er mir, und meinte das wir hier immer gern gesehen wären. Na dann, bei dem Spaß den wir ihnen bereiten. Danach stellten wir und erst mal eine halbe Stunde in die Sonne, damit das Wichtigste wieder etwas trocknen konnte. Man sah übrigens im Park immer mehr Leute rumlaufen, die nass waren.

Als die Klamotten wieder einigermaßen ok waren, ging es dann zum Highlight des Parks…der Show mit dem berühmten Killerwall „Shamu“. Zu beginn der Show aber zuerst mal wieder etwas Patriotismus: Der Parkleiter bat, dass sich alle US-Soldaten im Publikum erheben sollten…die Leute spendeten frenetischen Beifall. Die Show war einsame spitze…allein das war das Eintrittsgeld schon wert!

Seaworld San Diego


Shamu - der Killerwal Was ich auch empfehlen kann, ist – wie oben schon erwähnt – das „R.L. Stine's Haunted Lighthouse 4D“. Ist ein 3D-Kino, das im wahrsten Sinne des Wortes zum Mitfühlen ist: Man bekommt also zuerst ein paar schicke 3D-Brillen und setzt sich dann auf einen Platz. Hier nur mal ein Beispiel was man erwarten kann: Im Film niest ein Darsteller. In den Moment kommt von dem vorderen Sitz etwas Wasser auf einen zu. Die anderen Gimmicks werden hier aber nicht weiter verraten, aber einige Schocker sind noch garantiert!

Danach verbrachten wir noch einige Zeit im Park. War ein prima Erlebnis - auch wenn ein nicht ganz trockenes - aber insgesamt wirklich Sehenswert.

Hotel: Best Western Seven Seas 11. Tag - San Diego

Anzeige: