2. Tag- Las Vegas

01.09.2005 (Las Vegas)

Früh um 6:00h standen wir beide gut ausgeschlafen auf, um unser erstes amerikanisches Frühstück genießen zu dürfen. Leider waren die Informationen aus dem Reiseführer korrekt: Der Kaffee war sehr dünn, und das Essen für meinen Geschmack etwas zu süß. Aber nachdem ich die Bagels und etwas Butter entdeckt hatte, war auch ich wieder zufrieden.

Nun stieg aber die Erwartung, und wir warnen heiß auf Vegas: Mit dem Shuttle-Bus des Hotels ließen wir uns an den südlichen Teil des Strips zum Hotel „Tropicana“ fahren. Vor uns bauten sich mächtige Hotel-Bauten auf, allen voran das MGM, welches wir auch als erstes erkundeten: Gleich am Anfang erschlug uns die unvorstellbare Anzahl an einarmigen Banditen. Natürlich konnte es meine Freundin nicht erwarten gleich mal einen Automaten mit ein paar Quartern zu füttern (mit leider sehr mäßigen Erfolg). Fasziniert schauten wir uns den Käfig mit den Löwen an und besuchten mal den Pool des Hotels. Danach ging es wieder raus, schauten noch kurz wie die Achterbahn am „New York New York“ ihrer Runden zog und gingen weiter. Plötzlich erschallte irgendwo her Elvis „Viva Las Vegas“. Auf der anderen Seite der Straße fingen die Wasserspiele des „Bellagio“ an! Ja, wir waren jetzt wirklich in Vegas! Aber unser Ziel für diesen Vormittag sollte das „Venetian“ sein. Schon von weitem hörte man die Gondel-Sänger. Innen waren wir fasziniert vom künstlichen Himmel und den super schönen angelegten Kanälen und Brücken. Hier aßen wir auch gar nicht so italienisch unseren ersten Burger in einem Fastfood Restaurant.

Da die Strecke bis zu unserem Hotel nun doch ziemlich weit war, und wir auch zu Fuß in der Mittagshitze nicht mehr laufen wollten, entschlossen wir uns die Monorail-Bahn an der Station Flamingo zu nehmen. Mit 3$ pro Person war man dabei, und wir freuten uns auf den Abend in Vegas!

Nach einem gemütlichen Nachmittag im Pool ließen wir uns abends vom Shuttle-Bus vor dem „Bellagio“ absetzen. Natürlich waren wir gespannt von den Wasserspielen bei Nacht und schauten uns dann auch gleich die Nächste zur Melodie von „Singing in the Rain“ an. Auf ein bisschen mehr Glück hofften wir dann an den Spielautomaten im Bellagio: Nach einigen verspielten Dollar, klimperten dann bei meiner Freundin (ich blieb glücklos) die ersten Quarter aus dem Automaten. Sogar ein paar größere Gewinne wurden noch erzielt, so dass am Ende der Einsatz und das Abendessen heraus sprangen. Eigentlich wollten wir am Buffet teilnehmen, doch die nicht enden wollente Schlange hielt uns davon ab. So wurde in einem der vielen hauseigenen Restaurants diniert. Selbstverständlich ließen wir uns es nicht nehmen noch mal die Lobby anzuschauen, die ja aus dem Film „Ocean`s Eleven“ bekannt ist. Danach schlenderten wir noch etwas durch den Garten des „Caesars Palace“, bevor wir gegen Mitternacht unser Hotel erreichten (schließlich war am nächsten Tag um 8h Abfahrt). Überwältigt von den vielen Eindrücken fiel es uns nicht leicht gleich einzuschlafen, aber die Vorfreude auf die nächsten Tage sollte und doch noch einige Stunden Schlaf gönnen.

Hotel: Hampton Inn Tropicana

Las Vegas

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3. Tag - Las Vegas – Fresno; ca. 600km

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