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Mietwagen USA

Bei einer USA-Reise ist ein Mietwagen USA eine praktische Sache. Wir erklären, worauf Urlauber und Reisende dabei achten müssen und welche Einschränkungen es gibt.

USA-Reise: Das wichtigste zum Mietwagen

Wer einen Mietwagen für eine USA-Reise benötigt, muss einige Dinge beachten. Das geht bei der Suche nach einem geeigneten Wagen los. Idealerweise nutzt man hierzu die Möglichkeiten des Internets und recherchiert, welche Unternehmen im jeweiligen Bundesstaat Fahrzeuge verleihen. Durch Vergleichsportale und Foren kann die Auswahl noch weiter eingeschränkt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch an Reisebüros und ähnliche Stellen wenden. Dort sind Nummern und sonstige Kontaktdaten seriöser Unternehmen zu bekommen.

Um einen günstigen Wagen zu finden, sollten Region und Jahreszeit mit einbezogen werden. Im Westen der USA sind die Fahrzeuge beispielsweise günstiger als in New York und anderen Großstädten. Die Herbst- und Wintermonate führen ebenfalls zu preiswerten Angeboten, die Reisende ins Auge fassen sollten. Zuletzt spielt auch die Strecke eine Rolle. Für manche Strecken ist eine sogenannte One Way-Option verfügbar, wodurch sich eine Menge Zeit sparen lässt, andere Strecken führen aufgrund äußerer Bedingungen in manchen Fällen zu Preiserhöhungen.

USA Mietwagen

USA Mietwagen ©iStockphoto/Tramino

Wagen über Broker mieten

Als Alternative zu Foren und Vergleichsportalen bieten sich auch sogenannte Broker an. Das sind Seiten, auf denen Mietwagen aus den unterschiedlichsten Ländern vermittelt werden. Der große Vorteil: Sämtliche Angebote sind übersichtlich aufgelistet und Rückfragen können noch vor Reisebeginn gestellt werden. Dadurch bleiben böse Überraschungen bei der Abholung aus. Außerdem sind auf den bekannten Seiten Kundenbewertungen zu finden, die zusätzliche Sicherheit versprechen.
Broker und Verleih-Portale haben auch den Vorteil, dass bei Problemen ein persönlicher Kundenberater zur Verfügung steht. Dadurch lassen sich Unklarheiten klären und die Suche nach einem geeigneten Mietwagen wird zum Kinderspiel. Wurde ein geeigneter Verleiher gefunden, geht es an die Anmietung des Fahrzeugs. Dabei sind ebenfalls ein paar Dinge zu beachten.

Geschwindigkeitsbeschränkungen und andere Eigenheiten

Das Straßenverkehrsgesetz ist in den USA gänzlich anders als in Deutschland. Außerdem hat jedes Bundesland noch diverse eigene Regelungen und Gesetze, die es zu beachten gilt. Deshalb ist es enorm wichtig, sich vor Reisebeginn gut zu informieren. Wichtig ist beispielsweise das Alter des Fahrers. In den USA müssen Fahrer eines Mietwagens mindestens 21 Jahre alt sein, bei Luxusfahrzeugen beträgt das Mindestalter 25 Jahre. Je jünger der Fahrer ist, desto höher können die Preiszuschläge ausfallen. Auch Senioren, die älter als 70 Jahre sind, können bei der Anmietung eines Wagens Probleme bekommen, wobei es hier aufgrund der Vielzahl an Anbietern eine alternative Lösung geben sollte.

Auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen sehen in den USA anders aus als in Deutschland. Innerorts liegt das Limit in der Regel bei 25 bis 35 mph und auf Fernstraßen bei 55 bis 75 mph. Das Positive: Geschwindigkeitskontrollen werden stets sichtbar durchgeführt. Wie erwähnt hat jeder Bundesstaat abweichende Regelungen, was die Geschwindigkeitsbeschränkungen angeht. Bei Reisen, die über mehrere Bundesstaaten gehen, sollte deshalb besondere Vorsicht gewahrt werden.

Diese Fahrzeugtypen gibt es

Der Preis eines Mietwagens hängt in erster Linie von dessen Klasse ab. Neben Economy und Compact gibt es noch Intermediate, Mid Size, Full Size, Minivan und Luxury. Allesamt sind natürlich noch in unterschiedliche Modelle aufgeteilt, weshalb es sich empfiehlt, das Fahrzeug vor der Anmietung sorgfältig auszuwählen. Idealerweise wird ein Blick auf die Homepage des Anbieters geworfen, denn dort sind alle verfügbaren Autos aufgelistet.
Wie Eingangs erwähnt, werden einige Fahrzeugtypen nur an bestimmte Altersklassen vermietet. Fahrzeuge der Luxusklasse beispielsweise, setzen ein Mindestalter von 25 Jahren voraus, während die anderen Klassen jeder Altersklasse ab 21 Jahren zugänglich sind Unterschiede gibt es auch zwischen einer Einwegmiete und der normalen Prozedur.

Einwegmiete: So funktioniert´s

Für Urlauber, die ihre Reise in einer Stadt beginnen und in einer anderen beenden, ist eine Einwegmiete sinnvoll. Dabei wird das Mietfahrzeug am Startpunkt der Reise bei einer Filiale des Vermieters abgeholt und am Endpunkt der Reise bei einer andere Filiale wieder abgegeben. Durch dieses Verfahren lässt sich eine Reise deutlich flexibler planen, doch es fallen unter Umständen auch zusätzliche One Way-Gebühren für die Rückführung des Fahrzeugs an. Es gibt jedoch auch Anbieter, die den Service vollkommen kostenlos anbieten.

Die Einwegmiete ist vor allem für längere Reisen geeignet. Beliebt ist etwa die Strecke von Los Angeles nach Seattle, welche an der US-Westküste entlangführt. Die USA ist generell ein Land, indem sich die One Way-Option lohnt, da große Strecken zurückgelegt werden müssen. Wer also eine längere Reise plant, sollte die Option in Betracht ziehen. Auch bei der Einwegmiete gilt: Verschiedene Angebote vergleichen und im Idealfall mit den Anbietern in Kontakt treten. Oft lassen sich im persönlichen Gespräch noch Rabatte herausschlagen, denn schließlich ist die Konkurrenz groß.

Mögliche Kostenfallen

Wie bei vielen anderen Dingen, lauern auch bei der Anmietung eines Fahrzeugs Kostenfallen. Besonders problematisch sind die Versicherungen, welche gerade bei jungen Fahrern sehr hoch ausfallen können. Um hier böse Überraschungen zu vermeiden, sollte der Mietwagen nicht erst vor Ort gebucht werden. Sinnvoller ist es, sich schon vor der Reise mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung zu setzen und die Kosten zu erfragen. So wird auch vermieden, dass zusätzliche Kindersitze und andere Optionen, die womöglich überhaupt nicht benötigt werden, dazu gebucht werden.

Ebenfalls eine Kostenfalle: Die Buchung eines zweiten Fahrers. In aller Regel ist nur ein Fahrer befugt, den Mietwagen zu fahren. Sitzt im Falle eines Unfalls ein anderer Fahrer am Steuer, erlischt der Versicherungsschutz und es kommt zu erheblichen Kosten. Deshalb sollte bereits im Vorfeld geprüft werden, ob Zusatzfahrer im Preis inklusive sind oder zusätzlich gebucht werden müssen. Ganz wichtig zum Schluss: Das Übernahmeprotokoll. In diesem ist der Zustand des Fahrzeugs notiert und auch etwaige Schäden oder Verschmutzungen sind angegeben. Fehlen Beschädigungen, müssen diese vor der Übernahme des Fahrzeugs in das Protokoll eingetragen werden. Andernfalls kann es passieren, dass der Vermieter bei der Rückgabe für Schäden zur Kasse bittet, die bereits vorher vorhanden waren.

Deckungssumme der Haftpflichtversicherung überprüfen

Ein Fallstrick, der insbesondere bei USA-Reisen zu beachten ist, ist die Höhe der Deckungssumme. Diese fällt in den USA meist deutlich niedriger aus als in Deutschland, wodurch bei einem Unfall erhebliche Kosten entstehen würden. Deshalb sollten Reisende die Deckungssumme vor Reiseantritt prüfen und gegebenenfalls erhöhen lassen.

Auch bei der Tankfüllung sollten Reisende genau hinsehen. Bei manchen Anbieter erhalten Reisende einen vollen Tank, müssen das Fahrzeug jedoch leer zurückgeben. Da das logischerweise nicht immer klappt, wird dem Vermieter immer eine gewisse Menge Benzin geschenkt. Um dies zu vermeiden, sollte vorher eine Einigung getroffen werden. Das ist auch wichtig, wenn der Wagen voll zurückgebracht werden muss. Wer dies nicht tut, bekommt die letzte Tankfüllung vom Vermieter in Rechnung gestellt und zahlt meist einen deutlich höheren Tarif. Deshalb gilt auch hier: Alle Unklarheiten im Vorfeld klären.

Fazit:

Diese Punkte sind wichtig

Reisende, die auf der Suche nach einem günstigen Mietwagen sind, haben also diverse Spar-Möglichkeiten. Folgende zwölf Tipps sind besonders praktisch und sparen eine Menge Geld:

– Verschiedene Angebote vergleichen
– Passende Reiseforen durchstöbern
– Vergleichsportale nutzen
– Mit Brokern in Kontakt treten
– Anbieter persönlich kontaktieren
– Region, Strecke und Jahreszeit in die Suche mit einbeziehen
– Einwegmiete als Option in Betracht ziehen
– Geeigneten Fahrzeugtypen wählen
– Mögliche Kostenfallen beachten
– Deckungssumme prüfen
– Tank wie abgesprochen füllen
– Mögliche Schäden vor Reiseantritt protokollieren

Wer diese Punkte beachtet, hat bereits einen großen Schritt zum günstigen Mietwagen getan. Nun muss nur noch ein Anbieter gefunden werden, der erwähnte Vorgaben erfüllt und seriös arbeitet. Da dies einige Zeit dauern kann, sollte die Reise möglichst frühzeitig geplant werden.

Im folgenden will ich die größten Autoverleiher auflisten:

Alamo
Avis
Budget
Hertz
Holiday Autos
National Car
Sixt