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Oaklend – typisch amerikanisch groß

Die Stadt Oakland gehört zu den Städten die zwar vom Namen her den meisten Menschen bekannt sind – doch nicht jeder weiß direkt, in welcher Region der USA diese Stadt gesucht werden sollte. Wichtig ist es zu wissen, dass sich die Stadt Oakland im Westen der USA befindet und zwar ziemlich nah an der Küste. Wir waren dort für genau 2 Wochen, wobei wir 1 Woche in einer anderen Stadt waren, die direkt gegenüber liegt.

Die Stadt, die direkt gegenüber von Oakland liegt, ist natürlich deutlich bekannter und vor allem bezüglich ihrer Tradition und Historie sehr beliebt. Es handelt sich dabei um die Stadt San Francisco, welche auf jeden Fall von vielen Urlaubern gerne besucht wird – nicht nur wegen der Golden Gate Bridge. Wir haben unseren Urlaub zu einem Teil in der Stadt San Francisco verbracht, zu einem größeren Teil allerdings in der Stadt Oakland.

Angereist sind wir wie fast alle Menschen aus Europa mit dem Flugzeug. Eine Anreise mit dem Schiff ist auch möglich, würde allerdings unendlich lange dauert. Allein der Flug hier hin dauert schon sehr lange und teilweise ist es möglich, dass der Hauptflug nicht nach Oakland geht, sondern direkt nach San Francisco selbst. So ist es je nach Reiseziel erforderlich, einmal umzusteigen und einen anderen Flug zu wählen, um an sein eigenlichtes Ziel zu gelangen.

Der erste Eindruck der Stadt Oakland war gigantisch. Wir haben uns vor allem recht klein gefühlt, denn die Stadt, bzw. eigentlich die ganze Region ist einfach unschlagbar groß. San Francisco liegt westlich von Oakland auf einer Landzunge. Dazwischen gibt es eine Menge an Wasser und gerade das macht die Region hier so interessant und spannend. Wer sich in Oakland aufhält, der kann den Blick hinüber nach San Francisco genießen und dabei in jedem Fall viel Spaß haben. Wir hatten ein Hotel, das sich fast im Zentrum der Stadt Oakland befand. Oakland ist eine moderne Großstadt, so wie es sich für eine Stadt in den USA eben gehört. Grundsätzlich ist es für Urlauber auf jeden Fall praktisch und zu empfehlen, sich einen Mietwagen zu besorgen. Da in den USA alles sehr groß ist, kommt es auch dazu, dass die einzelnen Gebäude sehr viel weiter auseinander sind, als es bei uns in Deutschland der Fall ist. Wer also mal eben zum Supermarkt möchte, der nutzt dazu gerade in den USA nicht wirklich das Fahrrad. Hier wird fast alles mit dem Auto erledigt und das rund um die Uhr. In den amerikanischen Supermärkten gehört es zur Tagesordnung, dass diese auch wirklich lange und die gesamte Nacht durch geöffnet haben. Während die Läden hier inzwischen bis 22 Uhr aufhaben, können die Amerikaner noch nachts um 3 Uhr einkaufen gehen, was wirklich praktisch ist. Ein System, an das man sich auch als Urlauber sehr schnell gewöhnen kann. Die Parkplätze sind hier sehr groß und auch die Auswahl ist hier wirklich groß. Während es in Deutschland zum Teil von einem Produkt etwa 3 verschiedene Hersteller gibt, sind es in den USA etwa 13 Hersteller, die dieses Produkt anbieten. Auch preislich gesehen ist dabei eigentlich alles möglich. Zu beachten ist, dass die Verpackungen nicht so klar strukturiert sind, wie es in Deutschland der Fall ist. Hier ist sehr viel bunt und so ist es gar nicht so einfach, zu sehen, was genau in welcher Verpackung enthalten ist und wie man schnell das findet, was man haben möchte. Dort habe ich erst gemerkt, wie sehr ich das deutsche System der Supermärkte kenne und wie sehr man im Unterbewusstsein eigentlich schon für sich persönlich aufgenommen hat, was alles angeboten wird und wie die einzelnen Angebote aussehen.

Oaklend

Oaklend ©iStockphoto/photoquest7

Eine andere Sache, die bei den USA auf jeden Fall zu bemerken ist, ist dass die Entfernungen, die hier zurückgelegt werden auf jeden Fall größer sind. Während sich in Deutschland jemand schon Gedanken darüber macht, ob er eine Strecke von täglich 1h Fahrt in Kauf nehmen möchte, um zur Arbeit zu kommen, ist es für die Amerikaner kein Thema, auch mal 3 Stunden zu fahren, bis sie an ihrem Ziel angekommen sind. Das haben wir gemerkt, als wir uns mit dem Auto auf zur Golden Gate Bridge gemacht haben. Wir waren recht lange unterwegs und als wir die Brücke endlich erreicht hatten, waren wir nervlich schon nicht mehr so gut drauf, wie es eigentlich geplant war. Wer also in den USA unterwegs ist, der sollte sich vorher darüber informieren, wie weit die einzelnen Strecken sind und natürlich auch darüber, wie viel Zeit investiert werden muss, um das Ziel zu erreichen.

Der Urlaub im Westen der USA war aber summa sumarum sehr schön und es hat richtig viel Spaß gemacht, hier einmal eine komplett andere Welt zu erleben. Das Geflecht an Städten in der Region San Francisco ist in jedem Fall zu empfehlen und wer hier eine Zeit lang unterwegs ist, der kennt die USA wirklich schon sehr gut.