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San Diego Straende

Corando und Imperial Beach
Südlich von Downtown führt ein hochgespannte Brücke zu der schönen Halbinsel Corando. Wegen ihrer schönen landschaftlichen Angebote, wird sie auch die Gartenstadt genannt. Die hübschen Häuser runden die traumhafte Kulisse auf der Insel ab. Die Hauptattraktion hier ist jedoch das berühmte Hotel del Corado. 1888 wurde das mit Türmchen und Erkern gesäumte Kurhotel von chinesischen Arbeitern bei Tag und Nacht errichtet. Hier sollten wohlhabende Gäste sich von dem „Alltagsstress“ erholen können. Im Keller des Hotels befindet sich ein kleine Museum, dass die Geschichte des Hauses erzählt.
Bei einem Spaziergang am Strand findet man einige ruhige Stellen, an denen man sich die Zeit für einen kleinen Sprung ins Meer nehmen sollte. Allerdings muss man hier auf den Service von Strandbuden verzichten. Im Süden befindet sich der Imperial Beach. Hier ist zwar wenig Betrieb, aber dafür wird die Ruhe regelmäßig von Helikoptern gestört, die auf dem Weg zum Marinestützpunkt sind.
Auch im Nahe gelegenen Border Field State Park wird man eher selten von anderen Besuchern gestört. Für Pferdeliebhaber ist es jedoch der ideale Ort, um auf den Reitwegen einen kleinen Ausritt zu unternehmen.

Ocean Beach und Point Loma
Einst trieben hier die weltbekannten Hell´s Angels ihr Unwesen. Doch heute ist es die gefragteste Adresse in San Diego, wenn man ein Haus mit Meerblick sein Eigen nennen möchte. Nachteilig ist dabei, dass die Grundstückspreise dadurch stark in die Höhe gegangen sind. Teilweise werden hier Häuser nicht unter eine halben Millionen Doller verkauft. Im Bereich der Newport Street findet man das, was man für einen Besuch am Strand braucht. Strandbuden, Cafes, Geschäfte für Bademoden und Surfbretterverleih findet man hier in ausreichender Anzahl.

Strand in San Diego

Strand in San Diego

Vom Sunset Cliff hat man abends einen atemberaubenden Blick auf das Meer und kann in Ruhe den Sonnenuntergang genießen. Wenn man Glück hat, zeigen dabei noch einige Wellenreiter ihr Können unterhalb der Klippen des Sunset Cliff. Man sollte jedoch vorsichtig sein, da es keine Randgeländer gibt. Schon viele sind hier abgerutscht und ins Meer gestürzt, da die Felsen kaum Halt bieten.
Weiter südlich von Sunset Cliff liegt die Halbinsel Point Loma. Zum größten Teil ist die Landschaft jedoch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es sich um Militärgelände der US Marine handelt. Doch sehenswert ist hier auf jeden Fall das Cabrillo National Mounument, das zum Gedenken an den Entdecker Kaliforniens -Juan Rodriguez Cabrillo- erbaut wurde. Von Dezember bis Februar trifft man sich hier nicht nur wegen des tollen Blicks auf die Stadt, sondern um die Grauwale auf ihrer Wanderung in die Baja California zu beobachten. Wer einen Spaziergang durch die Natur von Point Loma unternehmen möchte, der kann sich hier nach dem ausgeschilderten Nature Walk richten.

Mission Beach

Der Mission Beach ist nordwestlich von Downtown San Diego gelegen. An seinen Stränden finden sich vor allem die Wassersportler in ihrem eigenen Paradies wieder. Hier kann man Surfen, Jetski fahren, oder auf dem Ocean Front Walk Rollerbladen, Fahrradfahren oder einfach nur Spazieren gehen. Abends trifft man sich in Gruppen zum Lagerfeuer und feiert eine kleine Strandparty.
Weiter nördlich befindet sich der Pacific Beach, wo es etwas ruhiger zugeht. Das gepflegte Ambiente wird von teuren Häusern mit kleinen Gärten unterstrichen. Im nahegelegenen Tourmaline City Surf Park sind die Surfer unter sich, da dieser Abschnitt für Schwimmer gesperrt ist.

Mission Bay und Sea World
Wenn man von Downtown nach Mission Bay fährt, kommt man zunächst durch die öde Landschaft, die die Sports Arena umgibt. Erst dahinter erstreckt sich die, aus Schwemmland bestehende, vielzahl von zahlreichen Lagunen und Grasflächen. Viele Sportbegeisterte treffen sich hier, wogegen die High Society sich in den eleganten Yachtclubs und Luxusherbergen tummelt.
Am Mission Bay ist auch das weltberühmte Sea World. Hier kann man sich ohne weiteres einen ganzen Tag aufhalten. Die vielseitigen Shows bieten eine Menge Abwechslung, doch keine ist so beliebt, wie die Orca Show. Im Shark Encounter können die Besucher durch einen unterirdischen Tunnel gehen und dabei das Treiben vieler Arten von Haien beobachten. Das Aquarium hat leider einen kleinen Schatten über seinem Dasein. Der Kinoschlager „Free Willy“ sorgte dafür, dass das Leben des Orkas Keiko plötzlich ins Licht der Öffentlichkeit rückte. Viele Tierschutzorganisationen bemühten sich, den Schwertwal aus seinem „Gefängnis“ zu befreien und begeisterten Millionen von Menschen, sich dafür einzusetzten. Unterm Strich muss man sagen, dass die Auswilderung nicht gelungen ist, da Keiko nicht mehr antrainiert werden konnte, wie er sich seine Nahrung selber fängt. Das traurige Resultat eine gutgemeinten Aktion endete mit dem Tod des Orkas. Dabei darf man nicht vergessen, dass diese Säugetiere eigentlich nicht für ein Leben in Gefangenschaft geeignet sind und das man sich nicht ohne weiteres dem Glämmer eine organisierten Show ergeben darf.

La Jolla
Diese wunderschöne Bucht ist das nördliche Ende von San Diego. In dieser Nobelgegend findet man nicht nur schöne Häuser und saubere Straßen. Im Bereich der Prospect Street und Girard Avenue haben sich teure Restaurants und schicke Kunstgalerien angesiedelt. Auch das Museum of Contemporary Art hat sich auf der Prospect Street eingerichtet. Die ständig neu arrangierte Sammlung befaßt sich mit moderner Kunst seit 1955. Die Exponate erstrecken sich von der Stilrichtung des Minimalismus über Pop Art und einigen Stücken aus kaliforni-schen Schulen.
Das Museumsgebäude war einst das Haus der unbeschreiblich wohlhabenden Ellen Scripps. Sie war es auch, deren Reichtum den Stadtteil La Jolla voran trieb. Noch heute geistert der Name „Scripps“ durch die Straßen und ist ein Synonym für guten Geschmack.
Die Bucht La Jolla Cove ist zum größten Teil für die Öffentlichkeit gesperrt, da sich in diesem Naturschutzgebiet viele Seelöwen, Seehunde, Komorane und Pelikane aufhalten.
In der Nähe befindet sich auf der Campus der University of California at San Diego. Wer sich hier einmal umsehen möchte, der sollte sich auf die, auf dem Gelände verteilte Stuart Collection of Sculpture ansehen. Unter den Werken sind auch Stücke von Bruce Nauman, Jenny Holzer und William Wegman. Um alle Skulpturen zu finden, benötigt man eine Infor- mationsbroschüre, die an einigen Ständen auf dem Campus angeboten werden.